Technische Übersicht

Der Aufbau
auf einer Seite.

FrΛIa besteht aus drei technischen Bausteinen auf einer gemeinsamen Betriebsschicht. Dieser Aufbau ist in allen Produkten derselbe. Was sich unterscheidet, sind Datenquelle, Anmeldung, Berechtigungsmodell und Oberfläche.

Foto KI-generiert
Der Kernfluss

Von der Anfrage
zur belegten Antwort.

Jede Anfrage nimmt denselben Weg. Die Rechteprüfung sitzt dabei vor der Suche, nicht hinter der Antwort.

01 Anfrage Aus Chat, Teams oder Website, mit der Identität des Anwenders.
02 Orchestrierung Entscheidet, welche Suche oder welches Werkzeug die Anfrage braucht.
03 Rechte und Suche Durchsucht wird nur, was der Anwender ohnehin sehen darf.
04 Auswahl Aus den Treffern bleiben die Stellen, die zur Frage passen.
05 Modell Formuliert die Antwort ausschließlich aus diesen Stellen.
06 Antwort Mit Quellenangabe. Ohne Fundstelle bleibt sie aus.

Findet Schritt 03 nichts, was nah genug an der Frage liegt, endet der Ablauf dort - ohne Modellaufruf.

Die Bausteine

Drei Komponenten,
klar geschnitten.

Jeder Baustein hat eine Aufgabe und eine definierte Schnittstelle. Austauschbar, ohne die anderen anzufassen.

01

Orchestrierung

Steuert den Ablauf und entscheidet, welche Suche oder welches Werkzeug eine Anfrage benötigt. Jede Fähigkeit ist ein eigener Workflow und einzeln abschaltbar.

Rein
Anfrage samt Identität des Anwenders
Raus
Aufruf an Wissensbasis, Werkzeug oder Modell
02

Wissensbasis

Hält das Unternehmenswissen durchsuchbar. Die Suche kombiniert semantische und exakte Verfahren und filtert auf die Rechte des Fragenden, bevor sie Treffer zurückgibt.

Rein
Dokumente aus der angebundenen Quelle
Raus
Passende Textstellen mit Fundstelle
03

Modellzugriff

Formuliert die Antwort aus den übergebenen Stellen. Alle Modelle laufen in europäischen Rechenzentren und werden über eine einheitliche Schnittstelle angesprochen.

Rein
Frage und ausgewählte Textstellen
Raus
Antworttext mit Quellenbezug
Gleicher Kern

Was je Produkt
variiert.

Die Bausteine bleiben. Unterschiedlich ist, woher das Wissen kommt, wer sich anmeldet und wie weit das System handelt.

AtlasAuroraPolaris
DatenquelleSharePoint und Microsoft 365, dazu angebundene FachsystemeUpload über die Oberflächefreigegebene Website-Inhalte
AnmeldungEntra ID des Kundeneigener Identitätsdienstkeine, öffentlich
Berechtigungenbestehende SharePoint-Rechte, nachts abgeglichenBereiche und Vertraulichkeitsstufennur freigegebene Inhalte
HandlungsumfangWerkzeuge mit Freigabe (Mail, Aufgaben, Termine)Antworten, keine AktionenAntworten, Weiterleitung an Kontaktweg
OberflächeWebarbeitsplatz, Teams, OutlookWebarbeitsplatzWidget auf der Website
Sicherheit und Daten

Prinzipien,
die im Aufbau stecken.

Keine Zusatzschicht, sondern Eigenschaften der Architektur.

Rechte gelten schon bei der SucheDer Filter greift auf der Kandidatenliste, nicht auf der fertigen Antwort. Was jemand im Original nicht öffnen darf, findet er auch hier nicht.
Modelle sehen nur den nötigen KontextAn das Modell gehen die Frage und die gefundenen Stellen. Ganze Dokumente oder Bestände verlassen die Wissensbasis nicht.
Dokumentinhalte sind Daten, keine AnweisungenGefundener Text wird als abgegrenzter Datenblock übergeben. Was in einem Dokument steht, wird nicht als Befehl ausgeführt.
Aktionen laufen kontrolliertWerkzeuge haben einen definierten Wirkungsbereich. Was nach außen wirkt, wird vorbereitet und einem Menschen zur Freigabe vorgelegt.
Jede Antwort trägt ihre QuelleAntworten verweisen auf die Fundstelle. Ohne belastbaren Treffer bleibt die Antwort aus, statt geraten zu werden.
Kunden sind technisch getrenntEigene Umgebung, eigene Datenbank, eigene Wissensbasis, eigene Zugangsdaten. Kein gemeinsamer Datenbestand über Kunden hinweg.
Betrieb

Wie es
läuft.

Kubernetes in EU-Rechenzentren. Betrieb auf k3s in Deutschland, Modelle in europäischen Regionen.
Eine Umgebung je Kunde. Ein weiterer Kunde ist eine weitere abgegrenzte Umgebung, kein weiterer Server.
Zugangsdaten verschlüsselt. Secrets liegen verschlüsselt im Repository und werden erst zur Laufzeit entschlüsselt.
Ausrollen und zurück. Neue Stände gehen als Container ins Cluster, der vorherige Stand lässt sich erneut ausrollen.
Anmeldung beim Kunden. Atlas nutzt die Entra ID des Kunden, es entsteht keine zweite Benutzerverwaltung.
Störungen laufen auf. Fehler und Ausfälle sammeln sich in einem Register, statt einzeln unterzugehen.
Weiter

Tiefer
nachfragen.

Diese Seite zeigt die Architektur im Überblick. Unterlagen zu Verarbeitung, technischen Maßnahmen und Betrieb liegen im Trust Center und werden auf Anfrage herausgegeben. Für Fragen zur Anbindung an vorhandene Systeme, zum Berechtigungsmodell oder zum Betrieb: direkt ansprechen.

Ihr nächster Schritt

Derselbe Kern.
Drei Zuschnitte.

Der Aufbau ist überall gleich. Unterschiedlich ist, woher das Wissen kommt, wer sich anmeldet und wie weit das System handelt. Welcher Zuschnitt zu Ihnen passt, hängt davon ab, womit Sie heute arbeiten.